SAUTER FM

SAUTER FM Digitale Zug- und Druckkraftmessgeräte
Professionelle Kraftmesstechnik für Industrie, Qualitätssicherung und Prüflabore
Die SAUTER FM digitalen Zug- und Druckkraftmessgeräte verbinden präzise Kraftmessung mit modernen Funktionen zur Messwertspeicherung, Grenzwertkontrolle und Datenübertragung. Die vielseitige Geräteserie wurde für professionelle Anwendungen in der industriellen Qualitätssicherung, der mechanischen Prüfung sowie in Forschung und Entwicklung konzipiert.
Ob Auszugskraft eines elektrischen Steckverbinders, Betätigungskraft eines Schalters, Federkraft eines mechanischen Bauteils oder Druckbelastung einer Baugruppe – die SAUTER FM Serie ermöglicht die zuverlässige Ermittlung von Zug- und Druckkräften unter definierten Prüfbedingungen.
Mit 13 Modellvarianten und Messbereichen von 5 N bis 20 kN deckt die Serie ein breites Anwendungsspektrum ab. Während die kompakten Modelle mit integrierter Messzelle insbesondere für Handmessungen und Prüfstandanwendungen geeignet sind, ermöglichen Varianten mit externer Kraftmesszelle die Messung höherer Kräfte und eine flexiblere Integration in mechanische Prüfaufbauten.
Zu den wesentlichen Eigenschaften gehören eine Messfrequenz von 1.000 Hz, eine Messtoleranz von 0,2 % des Messbereichsendwerts, die Peak-Hold-Funktion, die kontinuierliche Messwertanzeige im Track-Modus sowie ein interner Speicher für bis zu 500 Messwerte.
Die USB-C- und PS/2-Schnittstellen erweitern die Einsatzmöglichkeiten durch Datenübertragung und Gerätekopplung. Eine grafisch unterstützte Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung, eine Kapazitätsanzeige sowie einstellbare Toleranzgrenzen erleichtern die tägliche Arbeit in Produktion und Prüflabor.
Damit eignen sich SAUTER FM Kraftmessgeräte für Unternehmen, die mechanische Kräfte nicht nur messen, sondern auch systematisch kontrollieren, vergleichen und in ihre Prüfprozesse einbeziehen möchten.
Die wichtigsten Vorteile der SAUTER FM Serie
Zug- und Druckkraftmessung: Zwei Kraftrichtungen mit einem Messsystem erfassen
13 Modellvarianten: Messbereiche von 5 N bis 20.000 N
Integrierte oder externe Messzelle: Unterschiedliche Bauformen für verschiedene Prüfaufgaben
Messtoleranz von 0,2 % des Messbereichsendwerts: Geeignet für anspruchsvolle technische Kontrollmessungen
1.000 Hz Messfrequenz: Schnelle Erfassung wechselnder Kräfte
Peak-Hold-Funktion: Spitzenkräfte während einer Messung erfassen
Track-Modus: Aktuell anliegende Kraft kontinuierlich anzeigen
Grenzwertfunktion: Obere und untere Toleranzgrenzen definieren
Optische Signalisierung: Unterstützung bei der Bewertung von Prüfergebnissen
Interner Datenspeicher: Bis zu 500 Messwerte speichern
USB-C- und PS/2-Schnittstellen: Datenübertragung und Gerätekopplung
Grafisch unterstütztes Display: Übersichtliche Darstellung der Messwerte
Umkehrbare Anzeige mit Hintergrundbeleuchtung: Flexible Ablesbarkeit
Kapazitätsanzeige: Verbleibenden Messbereich grafisch erkennen
Akku- und Netzbetrieb: Flexibler Einsatz an unterschiedlichen Arbeitsplätzen
Prüfstandintegration: Modelle mit integrierter Messzelle an kompatiblen SAUTER Prüfständen montierbar
Kalibrieroptionen: Werkskalibrierung und akkreditierte Kalibrierung je nach Modell und Messrichtung
SAUTER FM Modellübersicht – 13 Kraftmessgeräte für unterschiedliche Messbereiche
Die SAUTER FM Serie umfasst zwei grundlegende Bauformen: Kraftmessgeräte mit integrierter Messzelle und Ausführungen mit externer Messzelle.
SAUTER FM mit integrierter Messzelle
Bei diesen Geräten ist der Kraftsensor direkt im Gehäuse integriert. Die kompakte Konstruktion eignet sich für manuelle Messungen und den Einsatz an geeigneten Prüfständen.
| Modell | Maximaler Messbereich | Ablesbarkeit |
|---|---|---|
| SAUTER FM 5 | 5 N | 0,002 N |
| SAUTER FM 10 | 10 N | 0,005 N |
| SAUTER FM 20 | 20 N | 0,01 N |
| SAUTER FM 50 | 50 N | 0,02 N |
| SAUTER FM 100 | 100 N | 0,05 N |
| SAUTER FM 200 | 200 N | 0,1 N |
| SAUTER FM 500 | 500 N | 0,2 N |
| SAUTER FM 1K | 1.000 N | 0,5 N |
SAUTER FM mit externer Messzelle
Bei diesen Modellen sind Anzeigeeinheit und Kraftsensor räumlich voneinander getrennt.
Diese Bauweise eignet sich besonders für höhere Kräfte und Prüfaufbauten, bei denen die Messzelle direkt in die mechanische Konstruktion eingebunden wird.
| Modell | Maximaler Messbereich | Ablesbarkeit |
|---|---|---|
| SAUTER FM 1K EXT | 1.000 N | 0,5 N |
| SAUTER FM 3K | 3.000 N | 1 N |
| SAUTER FM 5K | 5.000 N | 2 N |
| SAUTER FM 10K | 10.000 N | 5 N |
| SAUTER FM 20K | 20.000 N | 10 N |
Die Modellwahl richtet sich nach der erwarteten Maximalkraft, der erforderlichen Ablesbarkeit und den mechanischen Anforderungen des Prüfaufbaus.
Integrierte oder externe Messzelle – Welche Bauform ist die richtige?
Integrierte Kraftmesszelle für kompakte Prüfaufgaben
Bei den Modellen SAUTER FM 5 bis FM 1K befindet sich der Kraftsensor innerhalb des Gerätegehäuses.
Die Krafteinleitung erfolgt über die dafür vorgesehenen Anschlüsse und Messaufsätze.
Diese Konstruktion bietet Vorteile bei Anwendungen, bei denen das Kraftmessgerät direkt am Prüfobjekt eingesetzt oder auf einem geeigneten Prüfstand befestigt wird.
Typische Einsatzbereiche sind:
Betätigungskraftmessungen an Schaltern und Tastern
Prüfung kleiner mechanischer Baugruppen
Messung von Federkräften
Auszugskraftprüfung an Steckverbindern
Druckkraftmessung an Kunststoffteilen
Funktionskontrollen in der Serienfertigung
Vergleichende Messungen im Entwicklungslabor
Die Modelle mit integrierter Messzelle besitzen einen Anschluss mit M6-Außengewinde für geeignete Messaufsätze.
Externe Kraftmesszelle für höhere Belastungen
Bei den Modellen FM 1K EXT bis FM 20K wird die Kraft durch einen separaten Sensor erfasst.
Die Anzeigeeinheit kann dadurch unabhängig von der eigentlichen Krafteinleitung positioniert werden.
Das bietet insbesondere bei höheren Belastungen und größeren Prüfobjekten konstruktive Vorteile.
Die externen Messzellen verfügen über entsprechende Anschlüsse zur mechanischen Krafteinleitung und Kraftausleitung.
Typische Anwendungen:
Zugversuche an mechanischen Verbindungen
Prüfung von Befestigungselementen
Belastungsprüfungen an Baugruppen
Kontrolle von Halte- und Auszugskräften
Druckkraftprüfungen an technischen Komponenten
Integration in geeignete industrielle Prüfvorrichtungen
Die externe Messzelle muss entsprechend ihrer Nennkraft und der vorgesehenen Belastungsrichtung befestigt werden.
SAUTER FM 1K und FM 1K EXT im Vergleich
Beide Geräte messen Kräfte bis 1.000 N und bieten eine Ablesbarkeit von 0,5 N.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Sensoranordnung.
SAUTER FM 1K: Integrierte Messzelle für kompakte, direkt geführte Messungen.
SAUTER FM 1K EXT: Externe Messzelle zur getrennten Positionierung von Sensor und Anzeigeeinheit.
Die Wahl hängt daher weniger vom Messbereich als von den mechanischen Anforderungen des Prüfaufbaus ab.
Zugkraftmessung mit SAUTER FM
Auszugskräfte, Haltekräfte und mechanische Verbindungen prüfen
Bei der Zugkraftmessung wird eine Kraft in ziehender Richtung auf einen Prüfkörper übertragen.
Das Ziel kann darin bestehen, die zum Lösen einer Verbindung notwendige Kraft zu bestimmen oder das Verhalten eines Bauteils unter Zugbelastung zu untersuchen.
SAUTER FM Kraftmessgeräte ermöglichen solche Prüfungen innerhalb des jeweiligen Messbereichs.
Auszugskraft von Steckverbindern
Elektrische und mechanische Steckverbindungen müssen häufig definierte Halte- oder Auszugskräfte aufweisen.
Ist die Auszugskraft zu gering, kann sich die Verbindung unbeabsichtigt lösen.
Ist sie zu hoch, kann die Montage oder Demontage erschwert werden.
Ein SAUTER FM Kraftmessgerät ermöglicht die Überprüfung dieser Kräfte anhand einer festgelegten Prüfmethode.
Zugkraft an Kabelverbindungen
Bei geeigneten Kabelanschlüssen und Befestigungssystemen kann die Kraft ermittelt werden, die zum Herausziehen eines Kabels oder Verbindungselements erforderlich ist.
Hierbei ist auf eine geeignete Einspannung zu achten, damit die Belastung entlang der vorgesehenen Prüfachse erfolgt.
Zugfedern und elastische Mechanismen
Bei Zugfedern kann die Kraft während einer definierten Auslenkung gemessen werden.
Für vergleichbare Ergebnisse müssen die Prüflänge und die Prüfbedingungen reproduzierbar sein.
Prüfung von Verschlüssen und Verriegelungen
Mechanische Verschlüsse, Rastverbindungen und Halteelemente lassen sich hinsichtlich ihrer Öffnungs- oder Lösekraft untersuchen.
Dies ist beispielsweise bei technischen Gehäusen, Bedienelementen und Montagebaugruppen relevant.
Druckkraftmessung mit SAUTER FM
Betätigungskräfte, Federkräfte und mechanische Widerstände bestimmen
Die Druckkraftmessung erfasst Kräfte, die beim Zusammendrücken, Betätigen oder Belasten eines Bauteils entstehen.
Sie gehört zu den wichtigsten Prüfaufgaben in der industriellen Qualitätssicherung.
Betätigungskraft von Schaltern und Tastern
Bei Schaltern und Bedienelementen beeinflusst die erforderliche Betätigungskraft sowohl die Funktion als auch das Bediengefühl.
Ein Kraftmessgerät kann überprüfen, ob die gemessene Kraft innerhalb eines definierten Toleranzbereichs liegt.
Druckfedern und Federmechanismen
Bei Druckfedern lässt sich die Kraft bei einer festgelegten Kompression bestimmen.
Für reproduzierbare Prüfungen sollte die Feder kontrolliert und möglichst axial belastet werden.
Druckbelastung mechanischer Baugruppen
Mechanische Komponenten können unter einer definierten Druckkraft auf ihr Verhalten geprüft werden.
Dabei können beispielsweise Verformung, Widerstand oder die Funktion eines Mechanismus im Mittelpunkt stehen.
Prüfung von Kunststoffkomponenten
Bei Kunststoffteilen kann die erforderliche Kraft zum Betätigen, Zusammendrücken oder Lösen einer Verbindung gemessen werden.
Die Ergebnisse unterstützen die Bewertung von Produktvarianten und Fertigungstoleranzen.
Peak-Hold-Funktion – Spitzenkräfte zuverlässig erfassen
Maximale Kraft während eines Prüfvorgangs bestimmen
Bei vielen mechanischen Prüfungen ist die höchste auftretende Kraft der entscheidende Messwert.
Die Peak-Hold-Funktion speichert den erfassten Spitzenwert.
Sie eignet sich insbesondere für Prüfungen, bei denen ein kurzer Kraftanstieg auftritt.
Beispiele sind:
Ausziehen eines Steckverbinders
Lösen eines Rastmechanismus
Betätigen eines Schalters
Überwinden eines mechanischen Widerstands
Prüfen von Halteverbindungen
Bestimmen einer maximalen Druckkraft
Beispiel: Auszugskraftprüfung eines Steckverbinders
Ein Steckverbinder wird in einer geeigneten Vorrichtung befestigt.
Anschließend wird eine Zugkraft aufgebracht, bis sich die Verbindung löst.
Während des Prüfvorgangs steigt die Kraft zunächst an.
Der höchste registrierte Wert wird durch die Peak-Hold-Funktion erfasst.
Dieser Spitzenwert kann mit einer zuvor festgelegten Mindest- oder Höchstkraft verglichen werden.
Die Funktion unterstützt damit die Bewertung von mechanischen Verbindungseigenschaften.
Track-Modus – Kräfte kontinuierlich beobachten
Aktuelle Belastung während einer Messung verfolgen
Im Track-Modus zeigt das SAUTER FM Kraftmessgerät die aktuell wirkende Kraft kontinuierlich an.
Dadurch können Anwender beobachten, wie sich die Belastung während eines Prüfvorgangs verändert.
Dies ist beispielsweise bei der Untersuchung von Federn, der Betätigung mechanischer Komponenten oder bei kontrollierten Belastungsversuchen hilfreich.
Der Track-Modus eignet sich für Anwendungen, bei denen nicht ausschließlich der Spitzenwert, sondern auch die momentane Kraft von Interesse ist.
Eine kontinuierliche Anzeige bedeutet allerdings nicht automatisch, dass eine vollständige Kraft-Zeit- oder Kraft-Weg-Kurve gespeichert wird.
1.000 Hz Messfrequenz – Schnelle Erfassung dynamischer Kraftänderungen
Hohe Messgeschwindigkeit für technische Prüfaufgaben
Die SAUTER FM Serie verfügt über eine Messfrequenz von 1.000 Hz.
Das bedeutet, dass der Messvorgang mit einer internen Erfassungsfrequenz von 1.000 Messungen pro Sekunde arbeitet.
Diese Eigenschaft ist insbesondere bei Prüfungen mit schnellen Kraftänderungen interessant.
Typische Beispiele:
Schnelles Lösen mechanischer Verbindungen
Betätigung von Schaltern
Prüfung von Rastmechanismen
Erfassung kurzer Kraftspitzen
Untersuchung von Auszugskräften
Vergleich von Betätigungsmechanismen
Die hohe Messfrequenz unterstützt die Erfassung schnell wechselnder Belastungen.
Sie darf jedoch nicht mit der Datenübertragungsrate zum Computer gleichgesetzt werden.
Interner Messwertspeicher für bis zu 500 Werte
Messergebnisse direkt im Kraftmessgerät speichern
Ein wesentlicher Vorteil der SAUTER FM Serie ist der integrierte Datenspeicher.
Bis zu 500 Messwerte können im Gerät abgelegt werden.
Diese Funktion erleichtert die Durchführung mehrerer Messungen, ohne jeden Wert unmittelbar manuell dokumentieren zu müssen.
Vorteile der Messwertspeicherung
Messergebnisse direkt am Gerät sichern
Mehrere Prüfvorgänge nacheinander durchführen
Messwerte für eine spätere Auswertung bereithalten
Manuelle Übertragungsfehler reduzieren
Vergleichende Messreihen unterstützen
Prüfabläufe übersichtlicher gestalten
Beispiel: Qualitätskontrolle einer Produktionscharge
Ein Hersteller überprüft die Betätigungskraft mehrerer mechanischer Schalter.
Jeder Schalter wird nach einer definierten Methode geprüft.
Die ermittelten Messwerte können im Gerät gespeichert werden.
Anschließend lassen sich die Ergebnisse für eine weitere Auswertung heranziehen.
Die Speicherung der Werte allein ersetzt allerdings kein vollständiges Prüfprotokoll mit Prüflingsidentifikation, Zeitstempel und dokumentierter Prüfmethode.
Für eine lückenlose Rückverfolgbarkeit müssen gegebenenfalls zusätzliche Angaben erfasst werden.
USB-C- und PS/2-Schnittstellen – Kraftmessung mit Datenübertragung
Messwerte für weiterführende Auswertungen verfügbar machen
Die SAUTER FM Kraftmessgeräte verfügen über USB-C- und PS/2-Schnittstellen.
Diese ermöglichen eine flexible Datenübertragung und Gerätekopplung.
Damit können Messwerte über die reine Anzeige am Gerät hinaus in geeignete Auswertungsprozesse eingebunden werden.
Typische Anwendungsmöglichkeiten
Übertragung von Messwerten an kompatible Systeme
Weiterverarbeitung von Prüfergebnissen
Unterstützung bei der Dokumentation
Einbindung in geeignete Prüfplätze
Vergleich von Messreihen
Nutzung kompatibler Softwarelösungen
USB-C für moderne Arbeitsplätze
Die USB-C-Schnittstelle bietet einen zeitgemäßen Anschluss für die Verbindung mit geeigneten Geräten.
Für die Datenübertragung müssen die erforderlichen Software- und Schnittstellenvoraussetzungen erfüllt sein.
PS/2 zur Gerätekopplung
Die zusätzliche PS/2-Schnittstelle erweitert die Möglichkeiten zur Verbindung mit kompatiblen Komponenten.
Vor der Integration in einen Prüfaufbau sollten die vorgesehenen Funktionen und Anschlussbedingungen geprüft werden.
Messfrequenz und Datenübertragungsrate unterscheiden
Die interne Messfrequenz beträgt 1.000 Hz.
Die Übertragungsrate zum PC liegt nach den technischen Angaben bei ungefähr 25 Messwerten pro Sekunde.
Daher ist zwischen der internen Messwerterfassung und der tatsächlichen Ausgabe an ein externes System zu unterscheiden.
Für die Planung automatisierter Prüfabläufe ist diese Unterscheidung besonders wichtig.
Grenzwertfunktion – Toleranzkontrolle in Zug- und Druckrichtung
Prüfergebnisse mit festgelegten Anforderungen vergleichen
Die SAUTER FM Serie unterstützt Messungen mit definiertem Toleranzbereich.
Hierzu können obere und untere Grenzwerte eingestellt werden.
Die Grenzwertfunktion steht sowohl für Zug- als auch für Druckkraftmessungen zur Verfügung.
Der Prüfvorgang wird durch ein optisches Signal unterstützt.
Beispiel: Kontrolle einer mechanischen Taste
Ein Hersteller definiert einen zulässigen Bereich für die Betätigungskraft einer Taste.
Während der Qualitätsprüfung wird die erforderliche Druckkraft gemessen.
Das Ergebnis wird anhand der eingestellten Grenzwerte bewertet.
So können Abweichungen von der vorgegebenen Spezifikation schneller erkannt werden.
Vorteile bei wiederkehrenden Prüfungen
Einheitliche Prüfkriterien
Schnelle Bewertung von Messergebnissen
Unterstützung der Serienkontrolle
Reduzierung manueller Vergleichsschritte
Erleichterung der Qualitätsüberwachung
Die Grenzwerte müssen entsprechend den technischen Anforderungen des jeweiligen Produkts festgelegt werden.
Kapazitätsanzeige – Verfügbaren Messbereich im Blick behalten
Grafische Unterstützung während der Kraftmessung
Die SAUTER FM Kraftmessgeräte verfügen über eine Kapazitätsanzeige.
Ein grafischer Balken zeigt an, wie viel des verfügbaren Messbereichs bereits beansprucht wird.
Dadurch erhält der Anwender zusätzlich zur numerischen Kraftanzeige eine schnelle Orientierung über die aktuelle Belastung.
Diese Funktion ist insbesondere bei Prüfungen mit steigenden Kräften hilfreich.
Die Kapazitätsanzeige ersetzt jedoch nicht die Einhaltung der maximal zulässigen Belastung.
Grafisch unterstütztes Display mit Hintergrundbeleuchtung
Übersichtliche Messwertdarstellung für professionelle Anwendungen
Die SAUTER FM Serie besitzt eine grafisch unterstützte LCD-Anzeige.
Die Hintergrundbeleuchtung erleichtert das Ablesen der Messwerte bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen.
Durch die umkehrbare Darstellung lässt sich die Anzeige an verschiedene Messpositionen anpassen.
Dies bietet Vorteile sowohl bei manuellen Prüfungen als auch bei der Montage des Geräts in geeigneten Prüfvorrichtungen.
SAUTER FM mit Prüfstand – Reproduzierbare Kraftmessungen
Mechanische Prüfungen unter kontrollierten Bedingungen durchführen
Bei manuellen Kraftmessungen können unterschiedliche Bediener, wechselnde Belastungsgeschwindigkeiten und eine nicht exakt axiale Krafteinleitung zu Abweichungen führen.
Ein geeigneter Prüfstand hilft, diese Einflussfaktoren zu reduzieren.
Die SAUTER FM Modelle mit integrierter Messzelle können an kompatiblen SAUTER Prüfständen bis 5 kN montiert werden.
Dabei ist zu beachten, dass der zulässige Messbereich des eingesetzten Kraftmessgeräts weiterhin maßgeblich bleibt.
Vorteile der Prüfstandmontage
Kontrollierte Krafteinleitung
Verbesserte Ausrichtung des Prüfkörpers
Geringerer Einfluss des Bedieners
Gleichmäßigere Prüfbedingungen
Unterstützung wiederkehrender Prüfabläufe
Einsatz geeigneter Spann- und Haltevorrichtungen
Manuelle und motorisierte Prüfstände
Je nach Prüfaufgabe kommen manuell betätigte oder motorisierte Prüfstände infrage.
Ein manueller Prüfstand eignet sich für einfache, kontrolliert geführte Belastungen.
Motorisierte Prüfstände können eine gleichmäßigere Bewegung ermöglichen und sind für bestimmte wiederkehrende Prüfverfahren vorteilhaft.
Die konkrete Kombination muss hinsichtlich Befestigung, Kraftbereich, Hub und Prüfmethode kompatibel sein.
Kraft-Weg-Messung
Bei einigen Prüfungen ist nicht nur die Kraft, sondern auch der zurückgelegte Weg von Bedeutung.
Für die Erstellung einer Kraft-Weg-Kennlinie sind eine geeignete Wegmessung und eine entsprechende Datenerfassung erforderlich.
Das SAUTER FM Kraftmessgerät allein stellt noch kein vollständiges Kraft-Weg-Prüfsystem dar.
SAUTER FM für die industrielle Qualitätssicherung
Mechanische Produkteigenschaften systematisch kontrollieren
Die Qualität mechanischer Bauteile hängt häufig von genau definierten Kräften ab.
Eine zu geringe Haltekraft kann die Funktion einer Verbindung beeinträchtigen.
Eine zu hohe Betätigungskraft kann die Bedienbarkeit eines Produkts verschlechtern.
Ein ungleichmäßiger Kraftverlauf kann auf Unterschiede zwischen Komponenten hinweisen.
SAUTER FM Kraftmessgeräte ermöglichen die Überprüfung entsprechender Kräfte innerhalb definierter Prüfverfahren.
Typische Aufgaben in der Qualitätssicherung
Prüfung von Auszugskräften
Kontrolle von Betätigungskräften
Überprüfung von Haltekräften
Messung von Federkräften
Kontrolle mechanischer Verschlüsse
Vergleich von Fertigungschargen
Untersuchung von Montageabweichungen
Funktionsprüfung technischer Komponenten
Durch die Kombination aus Messwertspeicher, Grenzwertfunktion und Datenübertragung eignet sich die FM Serie insbesondere für strukturierte Prüfabläufe.
SAUTER FM in der Automobilindustrie
Kraftmessung an Steckverbindern, Schaltern und mechanischen Baugruppen
In der Automobilindustrie werden zahlreiche Bauteile eingesetzt, deren Funktion von definierten mechanischen Kräften abhängt.
Dazu gehören elektrische Steckverbindungen, Schalter, Verriegelungen und unterschiedliche Befestigungselemente.
Die SAUTER FM Serie kann bei geeigneten Prüfverfahren zur Messung dieser Kräfte eingesetzt werden.
Typische Anwendungen
Auszugskraftprüfung elektrischer Steckverbinder
Betätigungskraftmessung an Bedienelementen
Kontrolle von Verriegelungsmechanismen
Prüfung mechanischer Rastverbindungen
Messung von Federkräften
Vergleich von Prototypen
Kontrolle von Montagebaugruppen
Bei sicherheitsrelevanten Prüfungen müssen das vollständige Prüfsystem und das angewandte Verfahren den jeweiligen Anforderungen entsprechen.
SAUTER FM in der Kunststofftechnik
Mechanische Eigenschaften von Kunststoffverbindungen überprüfen
In der Kunststoffverarbeitung werden häufig Rastverbindungen, Clips und andere formschlüssige Verbindungselemente verwendet.
Die erforderliche Kraft zum Einrasten, Betätigen oder Lösen solcher Verbindungen ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
SAUTER FM Kraftmessgeräte können bei der Untersuchung dieser Eigenschaften eingesetzt werden.
Anwendungen in der Kunststoffindustrie
Prüfung von Clipverbindungen
Messung von Ausrastkräften
Kontrolle von Kunststoffverschlüssen
Untersuchung mechanischer Verbindungselemente
Vergleich verschiedener Material- und Konstruktionsvarianten
Qualitätskontrolle spritzgegossener Komponenten
Für aussagekräftige Ergebnisse sollten Prüfgeschwindigkeit, Einspannung und Belastungsrichtung festgelegt werden.
SAUTER FM im Maschinenbau
Zug- und Druckkräfte an mechanischen Komponenten messen
Im Maschinenbau sind Kraftmessungen ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung und Funktionsprüfung.
Mechanische Baugruppen können hinsichtlich ihrer Betätigungs-, Halte- oder Widerstandskräfte untersucht werden.
Besonders die Varianten mit externer Messzelle ermöglichen die Integration in Prüfaufbauten für höhere Kräfte.
Typische Anwendungen
Prüfung von mechanischen Verbindungen
Messung von Haltekräften
Kontrolle von Federsystemen
Untersuchung von Betätigungsmechanismen
Vergleich konstruktiver Varianten
Funktionskontrolle von Baugruppen
Belastungsprüfung innerhalb definierter Messbereiche
SAUTER FM für Forschung und Entwicklung
Mechanische Kräfte bei der Produktentwicklung untersuchen
In Entwicklungsabteilungen werden Kraftmessgeräte eingesetzt, um das Verhalten von Bauteilen zu verstehen und verschiedene Konstruktionen miteinander zu vergleichen.
Ein definierter Kraftmessversuch kann beispielsweise zeigen, wie sich eine Änderung der Geometrie auf die Betätigungskraft eines Mechanismus auswirkt.
Auch die Auswahl unterschiedlicher Federn oder Verbindungselemente kann durch vergleichende Messungen unterstützt werden.
Anwendungsbeispiele
Vergleich von Prototypen
Untersuchung von Federmechanismen
Bewertung von Rastverbindungen
Messung mechanischer Widerstände
Prüfung neuer Baugruppen
Funktionsanalyse von Bedienelementen
Ermittlung maximaler Zug- und Druckkräfte
Die Datenübertragung und der interne Messwertspeicher unterstützen die weiterführende Auswertung.
Für komplexe dynamische Analysen oder vollständige Kraft-Weg-Kurven können zusätzliche Messsysteme erforderlich sein.
SAUTER FM für Wartung und technischen Service
Mechanische Kräfte bei Inspektionen kontrollieren
Auch bei Wartungsarbeiten kann die Messung von Zug- und Druckkräften hilfreich sein.
So lassen sich beispielsweise die Betätigungskräfte von Mechanismen oder die Haltekräfte bestimmter Verbindungen mit festgelegten Referenzwerten vergleichen.
Die kompakten Modelle mit integrierter Messzelle eignen sich insbesondere für mobile Prüfaufgaben.
Bei größeren Kräften können externe Messzellen in geeignete Prüfvorrichtungen eingebunden werden.
Technische Eigenschaften der SAUTER FM Serie
| Merkmal | Technische Eigenschaft |
|---|---|
| Messrichtung | Zugkraft und Druckkraft |
| Messbereiche | 5 N bis 20 kN |
| Modellvarianten | 13 |
| Sensorbauart | Integriert oder extern |
| Messtoleranz | 0,2 % von Max |
| Messfrequenz | 1.000 Hz |
| Überlastschutz | 120 % von Max |
| Messwertspeicher | Bis zu 500 Messwerte |
| Grenzwertfunktion | Oberer und unterer Grenzwert |
| Messmodi | Peak Hold und Track |
| Schnittstellen | USB-C und PS/2 |
| Einheiten | N, kN, kgf, lbf |
| Anzeige | LCD, grafisch unterstützt, hinterleuchtet und umkehrbar |
| Kapazitätsanzeige | Grafische Anzeige des verbleibenden Messbereichs |
| Gehäuse Anzeigeeinheit | ABS-Kunststoff |
| Abmessungen Anzeigeeinheit | Ca. 71 × 31 × 180 mm |
| Stromversorgung | Akku und Netzversorgung |
| Prüfstandmontage | Bei integrierten Messzellen an kompatiblen SAUTER Prüfständen |
| Kalibrierung | Modellabhängig als Werks- oder akkreditierte Kalibrierung erhältlich |
Die genauen Ausstattungsmerkmale und Lieferumfänge sind für das jeweilige Modell zu beachten.
Messbereich, Ablesbarkeit und Messtoleranz richtig verstehen
Messbereich
Der Messbereich beschreibt die maximale Kraft, die innerhalb der spezifizierten Betriebsbedingungen gemessen werden kann.
Beispielsweise ist das SAUTER FM 100 für Kräfte bis 100 N vorgesehen.
Ablesbarkeit
Die Ablesbarkeit gibt an, in welchen Schritten der Messwert angezeigt wird.
Beim SAUTER FM 100 beträgt sie 0,05 N.
Messtoleranz
Die angegebene Messtoleranz beträgt 0,2 % des Messbereichsendwerts.
Beim SAUTER FM 100 entspricht dies rechnerisch 0,2 N.
Daraus wird deutlich, dass eine Anzeigeauflösung von 0,05 N nicht mit einer Messgenauigkeit von 0,05 N gleichgesetzt werden darf.
Warum die passende Modellgröße wichtig ist
Für kleine Kräfte sollte nach Möglichkeit ein entsprechend kleiner Messbereich gewählt werden.
Ein Kraftmessgerät mit sehr hoher Maximalkraft bietet bei kleinen Belastungen nicht zwangsläufig die günstigste Auflösung oder Messunsicherheit.
Die Auswahl muss daher sowohl die erwartete Maximalkraft als auch die geforderte Messqualität berücksichtigen.
Überlastschutz und sichere Anwendung
Die Kraftmesszelle vor übermäßiger Belastung schützen
Die SAUTER FM Serie verfügt über einen angegebenen Überlastschutz von 120 % des Messbereichsendwerts.
Dieser Wert stellt keinen erweiterten regulären Messbereich dar.
Die zulässige Maximalkraft des Geräts darf im normalen Messbetrieb nicht überschritten werden.
Wichtige Hinweise für zuverlässige Messungen
Messbereich entsprechend der erwarteten Kraft auswählen
Belastung möglichst axial einleiten
Seitliche Kräfte vermeiden
Geeignete Messaufsätze und Spannvorrichtungen verwenden
Stoßartige Überlastungen vermeiden
Prüfstand und Messzelle aufeinander abstimmen
Herstellerangaben zur sicheren Verwendung beachten
Bei Geräten mit externer Messzelle müssen zusätzlich die Befestigung und die Belastbarkeit der gesamten mechanischen Konstruktion berücksichtigt werden.
Messaufsätze und Zubehör für SAUTER FM
Kraftmessgeräte an unterschiedliche Prüfaufgaben anpassen
Die Auswahl geeigneter Messaufsätze und Spannvorrichtungen ist für die Qualität einer Kraftmessung entscheidend.
Bei Zugkraftmessungen kommen beispielsweise Haken oder spezielle Greifvorrichtungen infrage.
Für Druckkraftmessungen werden je nach Prüfkörper flache, punktförmige oder andere geeignete Kontaktflächen benötigt.
Typisches Zubehör
Zugkraftaufsätze und Haken
Druckkraftaufsätze
Spann- und Haltevorrichtungen
Mechanische Adapter
Kompatible Prüfstände
Verbindungselemente
Kalibrierleistungen
Geeignete Software für die Messwertauswertung
Die konkrete Kompatibilität richtet sich nach Modell, Messbereich und mechanischem Anschluss.
Bei Geräten mit externer Messzelle sind die Anschlussgewinde und die zulässige Belastung besonders zu berücksichtigen.
Kalibrierung der SAUTER FM Kraftmessgeräte
Messwerte für professionelle Prüfprozesse absichern
In vielen industriellen Anwendungen müssen Messergebnisse nachvollziehbar und metrologisch abgesichert sein.
Dazu kann eine regelmäßige Kalibrierung des Kraftmessgeräts erforderlich sein.
Bei einer Kalibrierung werden die Anzeigen des Instruments mit geeigneten Referenzkräften verglichen.
Die dabei ermittelten Abweichungen werden dokumentiert.
Werkskalibrierung
Eine Werkskalibrierung kann für Anwendungen geeignet sein, bei denen ein dokumentierter Vergleich mit Referenzwerten benötigt wird, ohne dass ausdrücklich eine akkreditierte Kalibrierung vorgeschrieben ist.
DAkkS-Kalibrierung
Für Anwendungen mit besonderen Anforderungen an die metrologische Rückführbarkeit kann eine akkreditierte Kalibrierung sinnvoll oder erforderlich sein.
Je nach Modell können Kalibrierungen für Zugkraft, Druckkraft oder beide Messrichtungen angeboten werden.
Kalibrierung und Justierung unterscheiden
Die Kalibrierung stellt die Messabweichungen fest und dokumentiert sie.
Eine Justierung verändert dagegen das Messverhalten des Instruments.
Beide Vorgänge erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Kalibrierintervall
Das geeignete Kalibrierintervall hängt unter anderem ab von:
Nutzungshäufigkeit
Höhe und Art der Belastungen
Umgebungsbedingungen
Qualitätsanforderungen
Internen Prüfmittelvorschriften
Ergebnissen vorheriger Kalibrierungen
Ein allgemeingültiges Kalibrierintervall lässt sich deshalb nicht für jede Anwendung festlegen.
SAUTER FM und SAUTER FE – Unterschiede zwischen den Kraftmessgeräte-Serien
Welche Serie eignet sich für welche Anforderungen?
Sowohl SAUTER FE als auch SAUTER FM dienen zur digitalen Messung von Zug- und Druckkräften.
Die FM-Serie bietet jedoch zusätzliche Möglichkeiten für Prüfaufgaben, bei denen Messwertspeicherung, Datenübertragung oder höhere Messbereiche benötigt werden.
| Merkmal | SAUTER FE | SAUTER FM |
|---|---|---|
| Zug- und Druckkraftmessung | Ja | Ja |
| Messbereiche | 5 bis 1.000 N | 5 N bis 20 kN |
| Messtoleranz | 0,3 % von Max | 0,2 % von Max |
| Messfrequenz | 1.000 Hz | 1.000 Hz |
| Peak Hold | Ja | Ja |
| Track-Modus | Ja | Ja |
| Grenzwertfunktion | Ja | Ja |
| Interner Speicher für 500 Messwerte | Nicht als Serienmerkmal ausgewiesen | Ja |
| USB-C-/PS/2-Datenschnittstellen | Nicht als Serienmerkmal ausgewiesen | Ja |
| Externe Messzellen | Nein | Ja, modellabhängig |
| Prüfstandeinsatz | Ja, kompatibilitätsabhängig | Ja, kompatibilitätsabhängig |
Wann ist SAUTER FE die passende Wahl?
Die FE-Serie ist interessant, wenn ein kompaktes Kraftmessgerät für typische Zug- und Druckkraftmessungen benötigt wird und die erweiterten Speicher- und Schnittstellenfunktionen der FM-Serie nicht im Vordergrund stehen.
Wann empfiehlt sich SAUTER FM?
Die FM-Serie ist besonders interessant, wenn zusätzliche Anforderungen bestehen:
Messwerte sollen im Gerät gespeichert werden
Daten sollen an geeignete externe Systeme übertragen werden
Höhere Messbereiche bis 20 kN werden benötigt
Eine externe Messzelle ist konstruktiv vorteilhaft
Wiederkehrende Prüfungen sollen mit Grenzwerten unterstützt werden
Das Messgerät soll Bestandteil eines strukturierten Prüfablaufs werden
Kaufberatung – Welches SAUTER FM Kraftmessgerät ist das richtige?
1. Maximale Prüfkraft bestimmen
Zunächst sollte die höchste zu erwartende Zug- oder Druckkraft ermittelt werden.
Dabei sind mögliche Kraftspitzen zu berücksichtigen.
2. Geeignete Ablesbarkeit auswählen
Für kleine Kräfte ist eine feinere Ablesbarkeit häufig von Vorteil.
Die erforderliche Messqualität sollte anhand der tatsächlichen Prüfaufgabe bewertet werden.
3. Sensorbauart festlegen
Für kompakte Messungen eignen sich Modelle mit integrierter Messzelle.
Bei höheren Kräften oder besonderen Einbausituationen kann eine externe Messzelle die bessere Lösung sein.
4. Prüfstandbedarf prüfen
Wenn Messungen regelmäßig und unter möglichst gleichen Bedingungen erfolgen sollen, kann ein geeigneter Prüfstand sinnvoll sein.
5. Zubehör und Befestigung auswählen
Messaufsätze, Greifer und Spannvorrichtungen müssen zum Prüfkörper und zum Messbereich passen.
6. Datenübertragung berücksichtigen
Für dokumentierte Prüfabläufe sollte geprüft werden, wie die Messwerte gespeichert, übertragen und weiterverarbeitet werden sollen.
7. Kalibrieranforderungen klären
Vor dem Kauf sollte feststehen, ob eine Werkskalibrierung oder eine akkreditierte Kalibrierung erforderlich ist.
Häufig gestellte Fragen zu SAUTER FM Kraftmessgeräten
Was ist ein SAUTER FM Kraftmessgerät?
Ein SAUTER FM ist ein digitales Messgerät zur Erfassung von Zug- und Druckkräften. Die Serie umfasst Modelle mit integrierter und externer Messzelle.
Welche Messbereiche bietet die SAUTER FM Serie?
Die Serie umfasst 13 Modelle mit Messbereichen von 5 N bis 20.000 N.
Können SAUTER FM Geräte Zug- und Druckkräfte messen?
Ja. Die Kraftmessgeräte sind für beide Messrichtungen ausgelegt.
Was ist der Unterschied zwischen integrierter und externer Messzelle?
Bei integrierten Messzellen befindet sich der Kraftsensor im Gerätegehäuse. Bei externen Messzellen ist der Sensor separat angeordnet und mit der Anzeigeeinheit verbunden.
Welche Modelle besitzen eine externe Messzelle?
SAUTER FM 1K EXT, FM 3K, FM 5K, FM 10K und FM 20K.
Wie hoch ist die angegebene Messtoleranz?
Sie beträgt 0,2 % des jeweiligen Messbereichsendwerts.
Welche Messfrequenz besitzen die Geräte?
Die Messfrequenz beträgt 1.000 Hz.
Wie viele Messwerte können gespeichert werden?
Der interne Speicher bietet Platz für bis zu 500 Messwerte.
Welche Schnittstellen sind vorhanden?
Die SAUTER FM Serie verfügt über USB-C- und PS/2-Schnittstellen.
Können Messwerte auf einen Computer übertragen werden?
Ja. Die Schnittstellen ermöglichen die Datenübertragung an geeignete externe Systeme. Die konkrete Umsetzung hängt von der verwendeten Software und Verbindung ab.
Was ist die Peak-Hold-Funktion?
Sie erfasst den höchsten während eines Messvorgangs registrierten Kraftwert.
Was bedeutet Track-Modus?
Im Track-Modus wird die aktuell anliegende Kraft kontinuierlich angezeigt.
Können Toleranzgrenzen eingestellt werden?
Ja. Es können obere und untere Grenzwerte für Zug- und Druckkraftmessungen definiert werden.
Besitzt das Gerät eine Kapazitätsanzeige?
Ja. Eine grafische Anzeige unterstützt die Einschätzung des noch verfügbaren Messbereichs.
Kann SAUTER FM mit einem Prüfstand verwendet werden?
Ja. Die Modelle mit integrierter Messzelle können an geeigneten SAUTER Prüfständen bis 5 kN montiert werden. Die tatsächliche Kombination muss hinsichtlich der mechanischen Kompatibilität und zulässigen Belastung geprüft werden.
Sind SAUTER FM Kraftmessgeräte für Federprüfungen geeignet?
Ja. Mit passenden Messaufsätzen und geeigneten Prüfbedingungen können Zug- und Druckkräfte an Federn gemessen werden.
Können Auszugskräfte von Steckverbindern gemessen werden?
Ja. Dafür sind geeignete Spannvorrichtungen und eine definierte Prüfmethode erforderlich.
Eignet sich SAUTER FM für die Serienprüfung?
Ja. Die Grenzwertfunktion, der Messwertspeicher und die Datenübertragung unterstützen wiederkehrende Qualitätskontrollen.
Können vollständige Kraft-Weg-Diagramme aufgezeichnet werden?
Für vollständige Kraft-Weg-Diagramme sind eine geeignete Wegmessung und entsprechende Datenerfassungsfunktionen erforderlich. Das Kraftmessgerät allein stellt noch kein vollständiges Kraft-Weg-Messsystem dar.
Welche Einheiten stehen zur Verfügung?
N, kN, kgf und lbf.
Gibt es eine Kalibrierung für SAUTER FM?
Ja. Je nach Modell und Messrichtung können geeignete Werkskalibrierungen oder akkreditierte Kalibrierungen angeboten werden.
Welches Modell besitzt den größten Messbereich?
Das SAUTER FM 20K mit einer maximalen Kraft von 20 kN.
Was unterscheidet SAUTER FM von SAUTER FE?
Die FM-Serie bietet insbesondere einen internen Messwertspeicher, dokumentierte Datenschnittstellen, eine angegebene Messtoleranz von 0,2 % des Messbereichsendwerts sowie Varianten mit externer Messzelle bis 20 kN.
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Die SAUTER FM digitalen Zug- und Druckkraftmessgeräte bieten eine vielseitige Lösung für professionelle Kraftmessungen in der industriellen Fertigung, Qualitätssicherung und technischen Entwicklung.
Mit 13 Modellen von 5 N bis 20 kN, integrierten oder externen Messzellen sowie einer Messfrequenz von 1.000 Hz lassen sich unterschiedliche Prüfaufgaben abdecken.
Die Kombination aus Peak-Hold-Funktion, Track-Modus, Grenzwertkontrolle und internem Messwertspeicher ermöglicht effiziente Prüfabläufe.
USB-C- und PS/2-Schnittstellen schaffen zusätzliche Möglichkeiten zur Datenübertragung und Integration in geeignete Auswertungssysteme.
Ob bei der Prüfung von Steckverbindern, mechanischen Schaltern, Federn, Kunststoffbauteilen oder industriellen Baugruppen – SAUTER FM Kraftmessgeräte unterstützen die zuverlässige Bewertung mechanischer Kräfte.
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SAUTER FM – Digitale Kraftmesstechnik für präzise Prüfungen und professionelle Qualitätssicherung.