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Die digitalen Kraftmessgeräte der SAUTER FE Serie aus dem Hause KERN & SOHN bieten eine vielseitige Lösung zur Messung von Zug- und Druckkräften in industriellen, technischen und wissenschaftlichen Anwendungen.
Ob bei der Prüfung mechanischer Bauteile, der Ermittlung von Betätigungskräften, der Kontrolle von Steckverbindungen oder bei wiederkehrenden Prüfungen in der Qualitätssicherung: Die SAUTER FE Serie verbindet eine kompakte Bauweise mit moderner digitaler Kraftmesstechnik und anwenderfreundlichen Funktionen.
Mit acht Messbereichen von 5 bis 1.000 Newton (N) deckt die Produktfamilie sowohl kleine Kräfte als auch anspruchsvollere mechanische Prüfaufgaben ab.
Die integrierte Kraftmesszelle ermöglicht Zug- und Druckkraftmessungen mit demselben Gerät. Ein beleuchtetes, umkehrbares Display, eine Peak-Hold-Funktion und die einstellbare Grenzwertprüfung mit optischem und akustischem Signal unterstützen effiziente Prüfabläufe.
Eine Messfrequenz von 1.000 Hz ermöglicht die schnelle Erfassung von Kraftänderungen. Dadurch eignet sich die Serie insbesondere für Prüfaufgaben, bei denen neben dem laufenden Kraftwert auch die maximale auftretende Kraft von Interesse ist.
Die Geräte lassen sich manuell einsetzen oder für reproduzierbare Prüfungen an kompatiblen SAUTER Prüfständen montieren.
Zug- und Druckkraftmessung: Zwei Messrichtungen mit einem Gerät
Acht Messbereiche: Von 5 N bis 1.000 N
Hohe Anzeigeauflösung: Modellabhängig ab 0,002 N
Messfrequenz von 1.000 Hz: Schnelle Erfassung von Kraftwerten
Peak-Hold-Funktion: Anzeige der maximal erreichten Kraft
Track-Modus: Kontinuierliche Anzeige des aktuellen Messwerts
Pass/Fail-Funktion: Prüfung anhand einstellbarer Grenzwerte
Optische und akustische Signale: Unterstützung bei Toleranzprüfungen
Beleuchtetes Display: Gute Ablesbarkeit in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen
Umkehrbare Anzeige: Flexible Handhabung bei verschiedenen Messpositionen
Ergonomische Bauform: Geeignet für manuelle Prüfungen
Prüfstandmontage: Kompatibel mit geeigneten SAUTER Prüfständen bis 1 kN
Verschiedene Krafteinheiten: N, kN, kgf, ozf und lbf
Akkubetrieb und Netzversorgung: Flexible Energieversorgung
Standard-Prüfaufsätze: Für unterschiedliche Messaufgaben
Robuster Transportkoffer: Schutz bei Aufbewahrung und Transport
Die SAUTER FE Serie umfasst acht Geräte mit unterschiedlichen Messbereichen und Ablesbarkeiten.
| Modell | Maximaler Messbereich | Ablesbarkeit |
|---|---|---|
| SAUTER FE 5 | 5 N | 0,002 N |
| SAUTER FE 10 | 10 N | 0,005 N |
| SAUTER FE 20 | 20 N | 0,01 N |
| SAUTER FE 50 | 50 N | 0,02 N |
| SAUTER FE 100 | 100 N | 0,05 N |
| SAUTER FE 200 | 200 N | 0,1 N |
| SAUTER FE 500 | 500 N | 0,2 N |
| SAUTER FE 1K | 1.000 N | 0,5 N |
Die Geräte besitzen eine vom Hersteller angegebene Messtoleranz von 0,3 % des maximalen Messbereichs.
Bei der Modellauswahl ist zu beachten, dass die Ablesbarkeit nicht mit der tatsächlichen Messunsicherheit gleichzusetzen ist.
Das SAUTER FE 5 bietet einen Messbereich bis 5 N bei einer Ablesbarkeit von 0,002 N.
Es eignet sich insbesondere für Prüfaufgaben, bei denen vergleichsweise geringe Zug- oder Druckkräfte auftreten.
Mögliche Anwendungen:
Prüfung kleiner Bedienelemente
Messung leichter Federkräfte
Untersuchung empfindlicher mechanischer Komponenten
Kontrolle kleiner Betätigungskräfte
Technische Entwicklungsversuche
Mit einem Messbereich von 10 N und einer Ablesbarkeit von 0,005 N eignet sich das FE 10 für zahlreiche feinmechanische Anwendungen.
Es unterstützt die Prüfung kleiner Druck- und Zugbelastungen, beispielsweise an Schaltern, Federn und leichten Steckverbindungen.
Das SAUTER FE 20 kombiniert einen Messbereich von 20 N mit einer Ablesbarkeit von 0,01 N.
Es ist für wiederkehrende Prüfungen kleiner mechanischer Komponenten und Betätigungselemente interessant.
Das FE 50 bietet einen Messbereich von 50 N bei einer Ablesbarkeit von 0,02 N.
Typische Prüfaufgaben können die Messung von Federkräften, Steckkräften, Druckbelastungen und mechanischen Widerständen sein.
Mit einem Messbereich von 100 N und einer Ablesbarkeit von 0,05 N ist das FE 100 für zahlreiche Anwendungen in Produktion, Wartung und Qualitätskontrolle geeignet.
Es unterstützt beispielsweise die Prüfung von mechanischen Verbindungen, Verschlüssen und Betätigungskräften.
Das SAUTER FE 200 bietet einen Messbereich von 200 N und eine Ablesbarkeit von 0,1 N.
Es eignet sich für die Prüfung stärker belasteter Komponenten und für technische Anwendungen, bei denen höhere Zug- oder Druckkräfte auftreten.
Das FE 500 erweitert den Messbereich auf 500 N bei einer Ablesbarkeit von 0,2 N.
Es ist für industrielle Kontrollaufgaben interessant, beispielsweise zur Untersuchung von Auszugskräften, Druckbelastungen oder mechanischen Verbindungselementen.
Das SAUTER FE 1K ist das Modell mit dem größten Messbereich innerhalb der Serie.
Es ermöglicht Messungen bis 1.000 N bei einer Ablesbarkeit von 0,5 N.
Damit eignet es sich für höhere mechanische Belastungen und anspruchsvollere Prüfaufgaben innerhalb des zulässigen Messbereichs.
Die Zugkraftmessung gehört zu den wichtigsten Anwendungen digitaler Kraftmessgeräte.
Sie dient der Bestimmung der Kraft, die beim Ziehen an einem Bauteil oder einer Verbindung auftritt.
Je nach Prüfaufgabe kann die Messung Aufschluss darüber geben, welche Kraft zum Bewegen, Herausziehen oder Lösen eines Elements erforderlich ist.
Steckverbindungen
Messung der erforderlichen Kraft zum Trennen geeigneter elektrischer oder mechanischer Steckverbindungen.
Kabel und Verbindungselemente
Untersuchung von Auszugskräften an geeigneten Kabelbefestigungen und Verbindungen.
Federn
Bestimmung von Zugkräften bei der Dehnung von Federn.
Verschlüsse
Prüfung der zum Öffnen oder Lösen benötigten Kraft.
Kunststoffkomponenten
Kontrolle mechanischer Verbindungselemente und Schnappverbindungen.
Für eine aussagekräftige Messung müssen geeignete Spannvorrichtungen verwendet und seitliche Belastungen der Messachse vermieden werden.
Neben Zugkräften können die SAUTER FE Geräte auch Druckkräfte messen.
Diese Funktion ist insbesondere für die Prüfung von Schaltern, Tasten, Federn und mechanischen Bauteilen relevant.
Messung von Tastendruckkräften
Prüfung mechanischer Schalter
Kontrolle von Druckfedern
Untersuchung von Betätigungselementen
Messung von Eindrückkräften
Prüfung geeigneter Verschlussmechanismen
Ermittlung mechanischer Widerstände
Bei der Druckkraftmessung wird die Kraft über einen geeigneten Prüfaufsatz möglichst axial in die Messzelle eingeleitet.
Die Wahl des Aufsatzes und die Positionierung des Prüflings beeinflussen die Qualität und Wiederholbarkeit der Messung.
Bei zahlreichen mechanischen Prüfungen ist nicht der momentane Kraftwert entscheidend, sondern die höchste während des Vorgangs auftretende Kraft.
Die Peak-Hold-Funktion der SAUTER FE Serie ermöglicht die Erfassung und Anzeige dieses Spitzenwerts.
Eine Steckverbindung wird mit einer geeigneten Vorrichtung auseinandergezogen.
Während des Prüfvorgangs verändert sich die erforderliche Kraft.
Die Peak-Hold-Funktion erfasst den höchsten registrierten Wert.
Dieser kann anschließend mit einem festgelegten Prüfwert verglichen werden.
Erfassung maximaler Zugkräfte
Erfassung maximaler Druckkräfte
Unterstützung bei Auszugsprüfungen
Vereinfachte Bewertung von Spitzenbelastungen
Praktisch bei wiederkehrenden Qualitätsprüfungen
Die tatsächlich erfassten Spitzenwerte hängen unter anderem von der Messfrequenz und der Dynamik des Prüfvorgangs ab.
Im Track-Modus zeigt das Kraftmessgerät den aktuellen Messwert fortlaufend an.
Dadurch können Anwender beobachten, wie sich die Kraft während eines Prüfvorgangs verändert.
Diese Funktion eignet sich beispielsweise für die Untersuchung von Federn, mechanischen Widerständen und Betätigungselementen.
Der Track-Modus unterstützt die direkte Beobachtung des Messverlaufs am Gerät. Eine vollständige digitale Kraft-Weg-Kurve ist damit allein noch nicht gegeben.
Die SAUTER FE Serie verfügt über eine Grenzwertfunktion mit einstellbaren oberen und unteren Grenzen.
Damit lassen sich Prüfergebnisse anhand vorgegebener Anforderungen beurteilen.
Die Bewertung wird durch akustische und optische Signale unterstützt.
Ein Hersteller legt für einen Schalter einen zulässigen Kraftbereich fest.
Bei der Qualitätskontrolle wird die Betätigungskraft mit einem SAUTER FE Kraftmessgerät ermittelt.
Das Gerät unterstützt die Beurteilung, ob der gemessene Wert die eingestellten Grenzwerte erfüllt.
Schnellere Bewertung von Prüfergebnissen
Unterstützung standardisierter Kontrollabläufe
Einfache Überprüfung definierter Grenzwerte
Optische und akustische Rückmeldung
Geeignet für wiederkehrende Prüfaufgaben
Die Grenzwerte müssen entsprechend der jeweiligen Prüfvorschrift oder betrieblichen Anforderung festgelegt werden.
Die SAUTER FE Serie arbeitet mit einer Messfrequenz von 1.000 Hz.
Dies entspricht einer Messwerterfassung mit einer Frequenz von 1.000 Messungen pro Sekunde.
Eine hohe Messfrequenz ist besonders bei Prüfungen interessant, bei denen sich die aufgebrachte Kraft innerhalb kurzer Zeit verändert.
Betätigung von Schaltern
Lösen von Steckverbindungen
Prüfung von Schnappmechanismen
Untersuchung kurzzeitiger Kraftspitzen
Mechanische Funktionskontrollen
Die Messfrequenz allein beschreibt jedoch nicht die vollständige dynamische Messgenauigkeit oder die Geschwindigkeit einer möglichen Datenübertragung.
Das SAUTER FE verfügt über ein beleuchtetes Display.
Dadurch können Messwerte auch unter wechselnden Lichtverhältnissen gut erkannt werden.
Die umkehrbare Anzeige erleichtert das Ablesen bei unterschiedlichen Ausrichtungen des Geräts.
Dies ist besonders hilfreich, wenn das Kraftmessgerät in verschiedenen Positionen verwendet wird.
Die SAUTER FE Kraftmessgeräte sind für die praktische Handhabung bei unterschiedlichen Prüfaufgaben konzipiert.
Das ergonomisch gestaltete Gehäuse unterstützt den manuellen Einsatz.
Mit einer Geräteabmessung von ungefähr 71 × 31 × 180 mm und einem Nettogewicht von etwa 350 g ist die Serie vergleichsweise kompakt.
Bei manuellen Messungen ist auf eine gleichmäßige Krafteinleitung zu achten.
Für besonders reproduzierbare Prüfbedingungen kann ein geeigneter Prüfstand sinnvoll sein.
Die SAUTER FE Serie kann an kompatiblen SAUTER Prüfständen bis 1 kN montiert werden.
Ein Prüfstand kann die Messung erleichtern, indem die Kraft entlang einer definierten Achse eingeleitet wird.
Dies ist insbesondere bei wiederkehrenden Prüfungen von Vorteil.
Bessere Ausrichtung der Krafteinleitung
Verringerung von Bedienereinflüssen
Unterstützung reproduzierbarer Prüfbedingungen
Geeignet für wiederholte Zug- und Druckprüfungen
Flexible Verwendung geeigneter Spann- und Prüfaufsätze
Die Auswahl des Prüfstands richtet sich nach dem Messbereich, der benötigten Bewegungsführung und der konkreten Prüfaufgabe.
Für Kraft-Weg-Messungen sind zusätzliche geeignete Komponenten und eine entsprechende Messlösung erforderlich.
In der industriellen Qualitätssicherung werden Kraftmessgeräte eingesetzt, um mechanische Eigenschaften und Funktionsabläufe zu überprüfen.
Bestimmte Bauteile müssen sich mit einer definierten Kraft betätigen, verbinden oder lösen lassen.
Abweichende Kraftwerte können Hinweise auf Fertigungstoleranzen, Montagefehler oder Materialunterschiede geben.
Kontrolle von Betätigungskräften
Messung von Auszugskräften
Prüfung von Federn
Kontrolle von Verschlüssen
Untersuchung von Steckverbindungen
Vergleich von Produktchargen
Funktionsprüfung mechanischer Baugruppen
Die SAUTER FE Serie ermöglicht die Auswahl eines geeigneten Messbereichs für diese unterschiedlichen Anwendungen.
In der Automobilindustrie spielen mechanische Betätigungskräfte und Verbindungskräfte eine wichtige Rolle.
Kraftmessgeräte können beispielsweise bei Entwicklungsversuchen und internen Qualitätsprüfungen eingesetzt werden.
Prüfung von Bedienelementen
Kontrolle von Schaltern und Tasten
Messung von Steck- und Auszugskräften
Untersuchung mechanischer Verriegelungen
Prüfung von Federn
Vergleich von Bauteilvarianten
Für normgebundene oder sicherheitsrelevante Prüfungen muss die gesamte Prüfeinrichtung den jeweiligen Anforderungen entsprechen.
Kunststoffkomponenten werden häufig über Schnappverbindungen, Stecksysteme oder mechanische Verschlüsse miteinander verbunden.
Dabei können definierte Kräfte erforderlich sein.
Die SAUTER FE Serie unterstützt die Messung solcher Kräfte.
Öffnungskräfte von Kunststoffverschlüssen
Betätigung von Schnappmechanismen
Trennkräfte von Steckverbindungen
Druckprüfung kleiner Kunststoffteile
Kontrolle mechanischer Verbindungselemente
Die konkrete Prüfvorrichtung muss auf Form, Material und Belastbarkeit des Prüflings abgestimmt werden.
In der Produktentwicklung werden Kraftmessungen genutzt, um mechanische Funktionen zu untersuchen.
Dabei kann beispielsweise geprüft werden, wie viel Kraft erforderlich ist, um einen Mechanismus zu betätigen oder eine Verbindung zu lösen.
Die SAUTER FE Serie bietet dafür verschiedene Messbereiche und Funktionen.
Vergleich unterschiedlicher Konstruktionsvarianten
Prüfung von Federmechanismen
Untersuchung von Betätigungskräften
Funktionsprüfung von Prototypen
Bewertung mechanischer Verbindungselemente
Für umfangreiche Messreihen, automatisierte Datenerfassung oder detaillierte Kraft-Weg-Diagramme können weiterführende Prüfsysteme erforderlich sein.
Auch bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten können Kraftmessungen hilfreich sein.
Sie ermöglichen beispielsweise die Kontrolle von Betätigungskräften oder den Vergleich mechanischer Komponenten mit festgelegten Referenzwerten.
Das kompakte Gehäuse und der mitgelieferte Transportkoffer erleichtern die Verwendung an unterschiedlichen Einsatzorten.
Eine Waage bestimmt eine Masse beziehungsweise ermittelt eine Gewichtskraft und zeigt daraus üblicherweise einen Massewert an.
Ein Kraftmessgerät wie das SAUTER FE misst dagegen die aufgebrachte Zug- oder Druckkraft.
Die SI-Einheit der Kraft ist Newton (N).
Ein Newton entspricht der Kraft, die erforderlich ist, um eine Masse von einem Kilogramm mit 1 m/s² zu beschleunigen.
Die SAUTER FE Serie kann Messwerte in verschiedenen Einheiten anzeigen:
Newton (N)
Kilonewton (kN)
Kilogramm-Kraft (kgf)
Unzen-Kraft (ozf)
Pfund-Kraft (lbf)
Bei technischen Prüfungen ist Newton die bevorzugte SI-Einheit.
Bei digitalen Kraftmessgeräten sollten drei technische Eigenschaften unterschieden werden.
Messbereich
Er bezeichnet die maximal zulässige Kraft, die innerhalb der Gerätespezifikation gemessen werden kann.
Ablesbarkeit
Sie gibt an, in welchen Schritten der Messwert angezeigt wird.
Messtoleranz
Sie beschreibt die vom Hersteller angegebene zulässige Messabweichung unter den spezifizierten Bedingungen.
Für die SAUTER FE Serie wird eine Toleranz von 0,3 % des maximalen Messbereichs angegeben.
Beispielsweise entsprechen 0,3 % von 100 N einem Wert von 0,3 N.
Dies zeigt, weshalb eine feine Ablesbarkeit nicht automatisch mit einer entsprechend kleinen Messabweichung gleichzusetzen ist.
Die SAUTER FE Serie verfügt laut Hersteller über einen Überlastschutz von 150 % des maximalen Messbereichs.
Dieser Wert darf nicht als zusätzlicher regulärer Messbereich verstanden werden.
Für zuverlässige Messungen ist der spezifizierte Messbereich einzuhalten.
Eine Überlastung oder unsachgemäße Krafteinleitung kann die Messzelle beschädigen und die Messqualität beeinträchtigen.
Besonders wichtig sind:
Auswahl eines geeigneten Messbereichs
Möglichst axiale Krafteinleitung
Verwendung geeigneter Prüfaufsätze
Vermeidung seitlicher Belastungen
Einhaltung der Herstellerangaben
Regelmäßige Überprüfung des Geräts
Die SAUTER FE Serie wird mit Standard-Prüfaufsätzen und einem Transportkoffer geliefert.
Je nach Messaufgabe können weitere geeignete Aufsätze, Spannvorrichtungen oder Prüfstände erforderlich sein.
Für Zugkraftmessungen werden beispielsweise geeignete Haken oder Spannvorrichtungen verwendet.
Für Druckkraftmessungen kommen je nach Prüfling passende Druckaufsätze infrage.
Bei der Auswahl müssen Belastbarkeit, Anschluss und mechanische Kompatibilität berücksichtigt werden.
Für industrielle Qualitätsprüfungen kann eine regelmäßige Kalibrierung des Kraftmessgeräts erforderlich sein.
Dabei wird das Gerät mit geeigneten Referenzkräften überprüft.
Der benötigte Kalibrierumfang richtet sich nach der Anwendung und den betrieblichen Anforderungen.
Für die SAUTER FE Serie sollten verfügbare Kalibrierdienstleistungen und gegebenenfalls passende Kalibrierscheine bei der Bestellung geprüft werden.
Eine Kalibrierung ist von einer Justierung zu unterscheiden: Bei der Kalibrierung werden Messabweichungen ermittelt und dokumentiert, während bei einer Justierung in das Messverhalten des Geräts eingegriffen wird.
Die Auswahl richtet sich nach der zu erwartenden Kraft, der benötigten Messauflösung und den Prüfbedingungen.
Für leichte Betätigungselemente, kleine Federn und feinmechanische Komponenten bieten sich die Modelle FE 5, FE 10 und FE 20 an.
Für zahlreiche Steckverbindungen, Verschlüsse und mechanische Kontrollaufgaben kommen FE 50 und FE 100 infrage.
Für stärker belastete Komponenten und industrielle Prüfaufgaben stehen FE 200, FE 500 und FE 1K zur Verfügung.
Der gewählte Messbereich sollte ausreichend Reserve für die tatsächlich auftretenden Kräfte bieten, ohne unnötig groß dimensioniert zu sein.
Ein SAUTER FE ist ein digitales Kraftmessgerät mit integrierter Messzelle zur Erfassung von Zug- und Druckkräften.
Die Serie umfasst Messbereiche von 5 bis 1.000 N.
Ja. Beide Messrichtungen werden unterstützt.
Der Hersteller gibt eine Messtoleranz von 0,3 % des maximalen Messbereichs an.
Das Gerät erfasst Kraftwerte mit einer Frequenz von 1.000 Messungen pro Sekunde.
Sie dient der Erfassung und Anzeige des maximalen gemessenen Kraftwerts.
Peak-Hold zeigt den erfassten Spitzenwert an. Track zeigt den aktuellen Kraftwert fortlaufend.
Ja. Die Serie bietet eine Pass/Fail-Funktion mit einstellbaren oberen und unteren Grenzwerten sowie optischer und akustischer Signalisierung.
Ja. Es kann an kompatiblen SAUTER Prüfständen bis 1 kN montiert werden.
Ja. Das Display ist beleuchtet und umkehrbar.
N, kN, kgf, ozf und lbf.
Zum Lieferumfang gehören Standard-Prüfaufsätze und ein Transportkoffer.
Ja. Mit geeigneten Prüfaufsätzen und gegebenenfalls einem Prüfstand können Zug- und Druckkräfte an Federn gemessen werden.
Ja. Insbesondere die Peak-Hold-Funktion und die Grenzwertprüfung unterstützen wiederkehrende Kontrollaufgaben.
Die beschriebenen Standardfunktionen umfassen die Kraftmessung, Peak-Hold und Grenzwertprüfung. Für eine vollständige Kraft-Weg-Aufzeichnung ist eine entsprechend ausgestattete Prüflösung erforderlich.
Für kleine Kräfte stehen insbesondere FE 5, FE 10 und FE 20 zur Verfügung.
Das SAUTER FE 1K mit einem maximalen Messbereich von 1.000 N.
Die SAUTER FE Kraftmessgeräte bieten eine leistungsfähige Kombination aus digitaler Zug- und Druckkraftmessung, kompakter Konstruktion und praxisorientierten Prüffunktionen.
Mit acht Modellen von 5 bis 1.000 N ermöglicht die Serie die Auswahl eines passenden Messbereichs für unterschiedlichste mechanische Prüfaufgaben.
Besonders hervorzuheben sind die schnelle Messwerterfassung mit 1.000 Hz, die Peak-Hold-Funktion, die Grenzwertprüfung und die Möglichkeit zur Verwendung mit geeigneten SAUTER Prüfständen.
Ob für industrielle Qualitätskontrollen, Produktentwicklung, Kunststofftechnik, Wartung oder technische Laborprüfungen – die SAUTER FE Serie unterstützt professionelle Anwender bei der zuverlässigen Ermittlung von Zug- und Druckkräften.
Entdecken Sie die SAUTER FE Modelle und wählen Sie das digitale Kraftmessgerät, das zu Ihren Anforderungen an Messbereich, Ablesbarkeit und Prüfaufgabe passt.
SAUTER FE – Digitale Kraftmesstechnik für präzise Zug- und Druckkraftprüfungen.
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